BC Frintrop
Vereinsanschrift

Vereinsheim Helmschule
(2 Match Billards - 3 Turnier Billards)
Helmstr. 5
45359 Essen
Telefon: 0201 / 608646
Telefax: 0201 / 608646
Training: Mo, Di, Mi, Do, Fr
Es kann nicht gespielt werden: -/-
Ruhetag: -/-
Vorstandsanschriften1. Vorsitzender | Vereinschronik 40 Jahre Billard-Club Frintrop, das sind Erinnerungen an unvergessliche Stunden des sportlichen Wettstreits und der Geselligkeit, aber auch des schmerzlichen Verlustes lieber Sportkameraden sowie Hoffnung und Wunsch, das Erreichte zu bewahren und weiter zu fördern. Dieser Billard-Club Frintrop, feierte nun sein 40jähriges Bestehen. Aus den vergangenen Vier-Jahrzehnten gibt es natürlich viel zu berichten: Ende des Jahres 1958 trafen sich in der Gaststätte „Reichskrone“, Inh. Ernst Deuster, einige begeisterte Billardspieler wie Fritz Ummelmann, Heinz Theisen, Wilhelm Neuss, Max Walter und Hermann Hondele. Bereits nach wenigen Monaten beschlossen sie auf Vorschlag von Fritz Ummelmann einen Club zu gründen. Als Clubnamen wählten sie im April 1959 „BILLARD-CLUB FRINTROP “. Sie wählten Hermann Hondele zu ihrem 1. Vorsitzenden. Mit der Geschäftsführung wurde in Erwartung eines baldigen Mitgliederzugangs Wilhelm Neuss beauftragt, während Fritz Ummelmann für die Finanzen und Heinz Theisen für den sportlichen Sektor zu sorgen hatte. Gleich in den Anfangsmonaten organisierten sie Vergleichskämpfe gegen andere Spielgemeinschaften im Raume Essen und Oberhausen. Dank der Initiative von Fritz Ummelmann und Hermann Hondele konnte innerhalb eines Jahres ausgezeichnete Billardspieler wie Willi Behne, Manfred Duda, Theo Lummer, Willi Peters und Fritz Schade dazu gewonnen werden. Diese kleine Truppe, gefördert von ihrem Vereinswirt Ernst Deuster, schloss sich dann im Jahre 1960 dem Spielbetrieb im Billardkreis Oberhausen an. Bereits 1961 konnten erste sportliche Erfolge verbucht werden, denn die 1. Mannschaft wurde Mannschaftsmeister in ihrer Klasse im Billardkreis Oberhausen. Noch viele Meisterschaften (s. auch die vielen Urkunden im Vereinslokal) sollten folgen. Durch Pächterwechsel in den einzelnen Gaststätten bedingt, musste mehrmals das Clublokal gewechselt werden. Mitte 1961 wichen die Clubkameraden in die nahegelegene Gaststätte Der Club passte sich den neuen Gegebenheiten unverzüglich an. Die bisher interne Vereinssatzung wurde generell überholt. Die Geselligkeit im Club wurde unter dem seinerzeitigen Geschäftsführer Wilhelm Neuss, dem ein treuer Mitarbeiterstab (Erich Waschke, Paul Hauptmann, Erich Elsebusch sowie die übrigen Vorstandsmitglieder) zur Seite stand, gefördert. Den Frauen der Clubmitglieder wurden gemütliche Kaffeemittage arrangiert und den Kindern unvergessliche Nikolaus- oder Weihnachtsfeiern geboten. 1968 wurde Hermann Hondele erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. 1969 feierte der Club dann in würdigen Rahmen sein 10jähriges Bestehen. 1970 ein weiterer Erfolg. Der Pokal der Dortmunder Aktien-Brauerei konnte bei der erstmaligen Ausspielung gewonnen werden. Unvergessen bleibt hier der Braumeister Mönnikes, der mit dem Geschäftsführer des Clubs, Wilhelm Neuss, diese Pokalausspielung bei einem gemütlichen Beisammensein in den Räumen der Aktien-Brauerei ins Leben rief. 1973 übernahm dann Lothar Aarns den Clubvorsitz. Im gleichen Jahr musste Josef Otte, ein großartiger Clubwirt, aus Krankheitsgründen den Gaststättenbetrieb aufgeben. Nachdem dann in der Folgezeit die Bedingungen immer schlechter wurden, sah sich der Club gezwungen, erneut nach einem Zuhause Ausschau zu halten. Frau Bartenbach, die damalige Pächterin der Gaststätte „Haus Kalveram“, erklärte sich spontan bereit, den Club aufzunehmen. Ein gebrauchtes Billard war bald gekauft und viele Clubmitglieder sorgten für eine baldige Montage, so dass ein durchlaufender Spielbetrieb gewährleistet war. 1974 wurde Willi Behne von der Jahreshauptversammlung zum neuen 1. Vorsitzenden des Clubs gewählt. Im Juli 1974 erfolgte dann ein Pächterwechsel in der Gaststätte „Haus Kalveram“. Frau Neumann mit Ihrem Ehemann Friedhelm übernahm den Gaststättenbetrieb. Großen Aufschwung gab es, als die neue Pächterin Frau Neumann für den Club ein zweites Billard erwarb. 1975 große Verstärkung durch die Neuzugänge Norbert Kellner und Fritz Theisen! 1976 wurde Wilhelm Neuss, der langjährige Geschäftsführer, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Seinem Engagement ist es zu verdanken, dass der Club einen weiteren großen Mitgliederzugang (vierzig) zu verzeichnen hatte. Im Dezember 1997 übernahm dann die Familie Bauer die Gaststätte „Haus Kalveram“. 1979 Gesamtmitgliederbestand von 131. 1979 Klemens Borgs, ein Billardveteran, wird Mitglied. 1979 wird der Johann- Schachanowski-Pokal erstmals ausgespielt. 1980 unvermindert starker Mitgliederzuwachs aufgrund starker Initiative des Clubvorsitzenden. 1981 der Helmut-Pollatz-Pokal wird erstmals ausgespielt. 1982 weiterer Mitgliederzuwachs. 1983 wird erstmals die Ausrichtung einer Landeseinzelmeisterschaft übernommen. Endlich findet die lang herbeigesehnte Verjüngung im Clubleben (aktiv) durch die Neuzugänge von Jugendlichen (Jörg Ortmann, Horst Wiedemann, Stephen Neubecker, Uwe Schmidt, Michael Hartmann, Thomas Schröter, Christoph Sandgathe und Detlef Hauptmann) statt. An dieser Stelle ein herzliches „Dankeschön“ an Hans Backes, der dieses möglich machte. Ein weiteres Dankeschön hier auch an Norbert Witte, der sich diesen Jugendlichen spontan als Trainer, aber auch als Freund mit Rat und Tat zur Seite stellte. 1984 bei der Jahreshauptversammlung, kann der Clubvorsitzende Wilhelm Neuss, die stattliche Anzahl von 182 Mitgliedern aufzeigen. Er führt also gestützt auf hilfreiche Vorstandskollegen einen großen Club an, der mit Sicherheit einer der größten seiner Art in Deutschland ist. Im Mai 1984 sind Raimond Ceulemans und Raimond Steylaerds zu Gast beim BC Frintrop. Mehr als 400 Billardfreunde aus nah und fern verfolgten die Billarddemonstration der beiden Weltmeister. Ein Leckerbissen für alle Billardfans. Ein Jubiläumsgeschenk unseres Clubs zum 25jährigen Bestehen. 1985 beginnt verheißungsvoll, denn alle Mannschaften liegen in ihren Spielklassen in der Spitzengruppe. Mit Rudolf Horn und den beiden Jugendspielern Sylvia Könecke und Till Bruckmann werden weitere Aktive gewonnen. Alle OK möchte man meinen. Zum Entsetzen des Vorstandes jedoch werden die Voraussetzungen zur Durchführung des Spielbetriebes in der Gaststätte „Haus Kalveram“ von Tag zu Tag schlechter. Im Dezember 1985 wird in einer Spielersitzung einstimmig beschlossen, Haus Kalveram zu verlassen. Im Raume Unterfrintrop steht trotz eifrigen Bemühens des Vereinvorstandes keine geeignete Räumlichkeit zur Verfügung. Gezwungenermaßen weicht man nach Oberfrintrop zur Gaststätte „Wilhelmshöhe“ aus, wo Günter Brockhus dem Club, gegen eine geringe Vergütung, Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten überlässt. Viele Mitglieder (insgesamt 24) verlassen den Club. Sie wollen, oder können sich mit den neuen Gegebenheiten, nicht abfinden. Ein Warnschuss für den Vorstand, denn die Existenz des Vereins steht auf dem Spiel. Der Vorstand beauftragt den Vorsitzenden Wilhelm Neuss, diesbezüglich zu handeln. Kontakte zu hiesigen Politikern brachten zunächst nicht den gewünschten Erfolg. Zähe Verhandlungen mit Spitzenpolitikern und Stadtverwaltung Essen brachten dann nach neun Monaten Erfolg. Die Existenz des Vereins war gesichert. Unser Vorsitzender schloss mit Vorstandsbilligung, mit der Stadt Essen einen Pachtvertrag. 1986 im November Einzug in das neue Vereinsheim. 32 Abordnungen gratulieren dem Billard-Club Frintrop und wünschen Glück. 1987 Willi Abbenhaus und Rene Pavelec werden aktive Mitglieder. Verlorene passive Mitglieder kehren zurück. Nachdem 1985 nur noch 158 Mitglieder vorhanden waren, zählt man ende 1987 bereits 192 Mitglieder. 1988 schließen sich viele Jugendliche dem Club an. Der neue Jugendwart Horst Wiedemann , leistet mit dem Jugendtrainer Norbert Witte, gute Arbeit. Der Deutsche Billardbund vergibt die Deutsche Meisterschaft für Damen, nach vorhergegangener Landesmeisterschaft, nach Frintrop. Ein herzliches Dankeschön der Stadt Essen und an unsere Frintroper Geschäftsleute sowie allen anderen Gönnern. Der Mitgliederzuwachs hält unvermindert an. Wird hier eine gute Betreuung gewürdigt? Frintrops aktive Spieler gewinnen bei den Kreismeisterschaften des BK Oberhausen 12 Titel 1989 auf der Jahreshauptversammlung im März, wurde Wilhelm Neuss für weitere zwei Jahre als Vereinsvorsitzender bestätigt. Stolz weist er auf einen Mitgliederbestand von 252 hin. 1990 erringen unsere Aktiven viele Kreismeistertitel. Der Holländer Henny de Heus wird Vereinsmitglied. 1991 wiederum Spitzenleistungen im BKO. Im Land Oberligameister aber kein Aufstieg in die Bundesliga. Mitgliederzuwachs durch die Anmeldungen der Aktiven Brune, Grunewald, Görlich, Hüttner, Lumma, Schmischke, Wiezorke, und Th. Szymiczek 1992 wird Horst Wiedemann Landesmeister in der Freien Partie. Neuanmeldung Gloria Abbenath, W. Turri und J. Skaletz. Unser Dreibandteam steigt in die 1. Landesliga auf. Erneut Oberligameister aber wieder kein Aufstieg. 1993 endlich Aufstieg in die 2. Bundesliga Mehrkampf. Jörg Ortmann wird Landesmeister in der Freien Partie. Harald Collet aus Kleve verstärkt uns. H. Szymiczek neues Mitglied. Rückkehr von N.Kellner und R. Pavelec. 1994 wird Rainer Willerberg im Einband, und Jörg Ortmann in der Freien Partie, Landesmeister. Neue Mitglieder: K-H Bergermann, Grymski, Neth, Ristok, Schürmann und Tischmann. 1995 steigt unsere Dreibandmannschaft in die 2. Bundesliga auf. Mehrkampfmannschaft bleibt in der 2. Bundesliga. Jörg Ortmann wieder Landesmeister in der Freien Partie. Horst Wiedemann kommt zurück. Weiterer Aktivenzulauf: Beckenütte, Gertzen, Gorissen, Horriar, Leskien, Luscher, Villwock, und Weinreich. 1996 wird Gloria Abbenath in der Freien Partie und Jörg Ortmann im Cadre 35/2 Landesmeister. Beide Mannschaften bleiben in der 2. Bundesliga. Anmeldungen von Pauly, Roschek, F.Villwock, und Zischke. 1997 wird Fabian Villwok Landesjugendmeister in der freien Partie. Neumitglied Egon Hartjes. Unvermindert passiver Gönnerzugang. 1998 erklären F. Bergermann, Bergner, Dehorn, und Jens Probhardt ihren Vereinsbeitritt. Wilfried Lemm wird Sieger im Passiventurnier. Unsere Mannschaft mit Harald Collet, Henny de Heus, Karl-Heinz Gertzen, Michele van Silfhout, Johannes Skaletz und Horst Wiedemann werden Meister in der 2. Bundesliga und steigen damit in die höchste Klasse der DBU, in die 1. Bundesliga Mehrkampf auf. 1999 müssen beide Bundesliga Mannschaften hart für ihren Verbleib in ihrer Klasse kämpfen. Die Zahl der Mitglieder steigt weiter. Passive und Gönner ergeben eine erfreuliche Zahl. |